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    <title>Presseeinladungen </title>
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        <title>21.07.2010: Necla Kelek erhält den Freiheitspreis 2010 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit</title>
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        <published>2010-07-28T15:25:15+01:00</published>
        <updated>2010-07-28T15:25:15+01:00</updated>
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        <summary>Die Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Dr. Necla Kelek erhält den Freiheitspreis 2010 der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Das hat die Jury bei einer Sitzung in Berlin entschieden. Die Stiftung ehrt mit Necla Kelek eine Frau, die in der Integrationsdebatte mit hohem persönlichem Einsatz und nicht ohne Risiko für mehr Offenheit und Ehrlichkeit eintritt.

„Necla Kelek ist der lebendige Beweis dafür, dass der Islam und der freiheitlich-demokratische Wertekanon keine Gegensätze sind“, erklärten der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Dr. Jürgen Morlok, und die Vorsitzende der Jury, Dr. Karen Horn. „In der Integrationsdebatte, in der es immer auch um Grundsätzliches geht, hat Frau Kelek stets klar Position für den Wert der Freiheit bezogen. Ihr Beispiel zeigt, wie gut Muslimen die Integration in die europäische Wertegemeinschaft gelingen kann. Sie ist eine zeitgenössische Vertreterin der Aufklärung.“

Mit dem Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, werden Persönlichkeiten gewürdigt, die Impulse für eine liberale Bürgergesellschaft gegeben haben und auf diese Weise zur Fortentwicklung freiheitlicher Ziele und Werte beitragen. 2006 ging der Preis an den früheren Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, 2008 an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa.

Save the date: Der Freiheitspreis wird Necla Kelek am Samstag, dem 6. November 2010, um 11 Uhr in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Die Laudatio hält Alice Schwarzer. Eine Einladung dazu erfolgt rechtzeitig.

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        <title>23.07.2010: Stiftung zur Mahnmaldebatte in Potsdam-Babelsberg</title>
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        <published>2010-07-23T12:15:27+01:00</published>
        <updated>2010-07-23T12:15:27+01:00</updated>
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        <summary>Zur Einweihung des Mahnmals auf dem Hiroshima-Platz in Potsdam-Babelsberg am kommenden Sonntag erklärt Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:

„Die hohe Zahl von Opfern des Abwurfs der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki macht auch 65 Jahre später noch betroffen. Die Errichtung eines auf private Initiative zurückgehenden Mahnmals ist menschlich nachvollziehbar.
Trotzdem muss in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass der Einsatzbefehl zum Abwurf der Atombomben nicht von hier, sondern aus Washington erteilt wurde; Präsident Truman selbst hatte Potsdam zu diesem Zeitpunkt längst verlassen. Das der japanischen Führung im Namen der Regierungen der Vereinigten Staaten, des Vereinigten Königreichs und Chinas am 26. Juli in Potsdam gestellte Ultimatum, bis zum 31. Juli 1945 die Kapitulation zu erklären, hatte Japan am 28. Juli zurückgewiesen.
Die Stiftung sieht keinen Anlass, sich in die laufende Debatte um die historische Legitimität eines Erinnerungsortes vor ihrer Geschäftsstelle einzuschalten.
Auf die Vorgeschichte der Bombenabwürfe gehen wir im Übrigen seit langem bei all unseren Gästeführungen ausführlich ein. Trotzdem ist die Geschichte des Hauses viel zu komplex, als dass man sie auf die wenigen Wochen, in denen Truman hier residierte, reduzieren könnte.“

US-Präsident Harry S. Truman hatte während der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 in der Villa Erlenkamp in Babelsberg Quartier bezogen. Seit 2001 hat in diesem Haus mit der heutigen Postanschrift Karl-Marx-Straße 2 die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ihren Geschäftssitz. Der Platz vor dem Stiftungsgebäude trägt seit 2005 den Namen Hiroshima-Platz.

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        <title>18.06.2010: Ralf Dahrendorf Lecture - Aufruf an Muslime und &quot;Greenpeace der Finanzpolitik&quot;</title>
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        <published>2010-06-18T09:23:37+01:00</published>
        <updated>2010-06-18T09:23:37+01:00</updated>
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        <summary>Die Soziologin und Schriftstellerin Necla Kelek hat die im westlichen Europa lebenden Muslime aufgefordert, sich in die Traditionen des Rechtsstaats einzufügen und europäische Moslems zu werden.

Kelek war Gast bei der &quot;Lord Ralf Dahrendorf Lecture&quot;, zu der die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am Donnerstag, den 17. Juni, ins Konzerthaus Freiburg eingeladen hatte. Vor knapp 400 Gästen debattierte sie mit dem Journalisten Robert Leicht, dem Philosophen Rüdiger Safranski und FDP-Generalsekretär Christian Lindner über das Thema &quot;Der Islam und der Westen&quot;.

In seiner Hommage an Ralf Dahrendorf, den Namensgeber der Veranstaltung, wünschte sich Helmut K. Anheier, Soziologie¬professor an der Universität Heidelberg, ein stärkeres Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure im Finanzsektor. Es werde Zeit für eine Art &quot;Greenpeace der Finanzpolitik&quot;, für eine &quot;Stiftung Warentest des Banksektors&quot;.

Die &quot;Lord Ralf Dahrendorf Lecture&quot; fand in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung und der ZEIT-Stiftung statt. Sie war die erste ihrer Art und erinnert an den am 17. Juni 2009 verstorbenen Soziologen, Publizisten, Politiker und ehemaligen Vorsitzenden der Friedrich-Naumann-Stiftung, Ralf Dahrendorf.

Unter den Gästen waren auch Altbundespräsident Walter Scheel und der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dieter Salomon.

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        <title>04.05.2010: Ausschreibung Karl-Hermann-Flach-Stipendium für den journalistischen Nachwuchs</title>
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        <published>2010-05-05T11:59:37+01:00</published>
        <updated>2010-05-05T11:59:37+01:00</updated>
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        <summary>Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit vergibt in diesem Jahr zum zweiten Mal das Karl-Hermann-Flach-Stipendium. Bewerbungsschluss dafür ist der 31. Mai 2010.

Das Stipendium richtet sich an Studierende und Promovierende der Fachbereiche Publizistik, Medienwissenschaft oder Mediengeschichte bzw. mit einer klaren Perspektive in Richtung Journalismus. Die Bewerber sollten auch nach Abschluss ihres Studiums bzw. ihrer Promotion die Absicht haben, einer Tätigkeit in den Bereichen Journalismus, Publizistik oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nachzugehen. 

 
Mehr über das  </summary>
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        <title>22.04.2010: 4. Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor mit Paul Nolte</title>
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        <published>2010-04-22T14:43:05+01:00</published>
        <updated>2010-04-22T14:43:05+01:00</updated>
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        <summary>Zeitgemäß über die Herausforderungen der Freiheit zu sprechen, „wie sie die Menschen heute umtreiben“, das forderte der Historiker und Publizist Paul Nolte in seiner „Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor“. Eingeladen hatte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Vor rund 500 Zuhörern im Allianz-Stiftungsforum am Pariser Platz schlug Nolte vor, Freiheit neu zu bestimmen als „Freiheit in der Bürgergesellschaft“. Allein in ihr kämen Alltagspraxis und konkrete Lebenswirklichkeit der Menschen zum Ausdruck. Außerdem definiere sich die Bürgergesellschaft nicht zuerst über das Verhältnis zum Staat. Andererseits verweigere sich Freiheit der Entpolitisierung und radikalen Privatisierung. Die Freiheit der Bürgergesellschaft sei die Freiheit in Verantwortung einer sozialen Gemeinschaft.

Nolte kritisierte die Politik dafür, dass sich ihre Sprache vom Freiheitsverständnis einer breiten Bevölkerung immer weiter entferne. Er beanstandete, dass der Liberalismus die ökologische Herausforderung noch zu wenig angenommen habe. Das zu tun, heiße allerdings nicht, auf die energie- oder sozialpolitischen Konzepte einer bestimmten Partei umzuschwenken. 

 
 
  

 

Hochaufgelöste Bilder von der Veranstaltung auf Anfrage unter (0331) 7019-214</summary>
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        <title>16.04.2010: Wolfgang Gerhardt fordert „zustimmungsfähige Neugestaltung des deutschen Sozialstaates“</title>
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        <published>2010-04-16T09:38:12+01:00</published>
        <updated>2010-04-16T09:38:12+01:00</updated>
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        <summary>Der Vorsitzende des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Dr. Wolfgang Gerhardt MdB, hat eine Neugestaltung des deutschen Sozialstaates gefordert. Er liefere in der gegenwärtigen Form vor allem Fehlanreize und lasse verantwortungsethische Anreize verkümmern. „Sozialpolitik soll Brücken bauen. Aber sie kann die Menschen nicht hinübertragen.“Seine Überlegungen zu einer Reform des Sozialstaates hat Gerhardt in einer neuen Publikation zusammengefasst. Sie trägt den Titel „Für Freiheit und Fairness“. Auch auf andere relevante politische Fragen der Gegenwart wie die Finanzmarktkrise geht Gerhardt ein. Deren Folgen spürten die Menschen nach wie vor. Trotzdem müsse wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wettbewerb als etwas Positives begriffen werden. Andererseits gilt: „Was zur Sicherung der Freiheit hinzukommen muss, sind Überzeugungen und ein Bewusstsein für Institutionen und Regeln.“Gerhardt stellt seine Veröffentlichung, die neue erweiterte Auflage einer gleichnamigen Schrift aus dem Jahr 2008, im Rahmen einer Reihe von Abendveranstaltungen vor. Zur nächsten lädt die Stiftung am 16. April nach München ein. Details und die weiteren Termine finden Sie unter presse.freiheit.org.</summary>
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        <title>26.03.2010: &quot;Liberale wachsen nicht auf Bäumen&quot; - Stiftung würdigt Friedrich Naumann zum 150. Geburtstag</title>
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        <published>2010-03-26T09:19:18+01:00</published>
        <updated>2010-03-26T09:19:18+01:00</updated>
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        <summary>Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat ihren Namensgeber an dessen 150. Geburtstag (25. März) am Stiftungssitz in Potsdam gewürdigt. Professor Philippe Alexandre, Historiker an der Universität Nancy, hielt vor Mitarbeitern und dem Kuratorium der Stiftung einen Vortrag zum Thema „Friedrich Naumann und Frankreich“. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Prof. Jürgen Morlok, hatte die besondere Rolle Naumanns in seiner Einführung mit den Hinweis &amp;quot;Liberale wachsen nicht auf Bäumen&amp;quot; gewürdigt – ein Hinweis auf die Kernaufgabe der Stiftung, die Politische Bildung. Friedrich Naumann (1860 – 1919) war evangelischer Theologe und ein liberaler Politiker zur Zeit des Kaiserreichs. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Friedrich Naumann der erste Vorsitzende der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und Mitglied der Weimarer Nationalversammlung.Am Nachmittag hatten Morlok und das Geschäftsführende Vorstandsmitglied, Rolf Berndt, am Grab Naumanns auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof in Berlin-Schöneberg Blumen niedergelegt.Hinweis: Am 31. März 2010 um 18.00 Uhr würdigt die Stiftung Friedrich Naumann mit einer weiteren Veranstaltung an dessen Geburtsort unter dem Titel &amp;quot;Der Sächsische Sozialpfarrer als Vordenker und Erneuerer des Liberalismus&amp;quot;. Den Vortrag hält Dr. Jürgen Frölich, Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Gummersbach (Kirche Störmthal, Gemeindehaus, Dorfstraße 48, 04463 Großpösna / OT Störmthal).  Bildmaterial (hochaufgelöst, für Verwendung im Kontext der Meldung freigegeben, Quellenangabe: Stiftung für die Freiheit, HR-Bilder auf Anfrage):Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied; Prof. Jürgen Morlok, Vorsitzender des KuratoriumsHistoriker an der Universität Nancy</summary>
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        <title>22.03.2010: Der Finanzkrise auf den Grund gehen: Abschaffung des Zentralbankwesens?</title>
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        <published>2010-03-19T15:38:14+01:00</published>
        <updated>2010-03-19T15:38:14+01:00</updated>
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        <summary>Schuld an der gegenwärtigen Finanzkrise ist nach gängiger Meinung der Kapitalismus. Über die Verantwortung der staatlichen Zentralbanken hingegen wird bislang noch nicht in ausreichendem Maße gesprochen. Das Buch „Im Schatten der Finanzkrise. Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?“ korrigiert diese Schieflage. Herausgegeben wird es von Dr. Peter Altmiks, Mitarbeiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

&quot;Das exklusive Geldschöpfungsmonopol ist eine Hauptursache für Instabilität. Zentralbanken wurden aus fiskalischen Gründen etabliert, um die Regierung bzw. die herrschenden Monarchen zu stützen&quot;, sagt Altmiks. 

Zu den Autoren gehören Prof. Dr. Thorsten Polleit, Chef-Volkswirt von Barclays Capital Deutschland und Professor an der Frankfurt School of Finance &amp; Management, Frank Schäffler MdB, Obmann der FDP-Fraktion im Finanzausschuss, und Lawrence H. White, Professor für Volkswirtschaftslehre an der George Mason University in Virginia, USA. Analysiert wird nicht nur die Rolle der Zentralbanken bei der Entstehung der Finanzkrise. Aufgezeigt werden auch Möglichkeiten, wie man vom schlechten zu gutem Geld gelangt.

Erschienen ist das Buch im   (160 S.). 
  

Interviewanfragen/Rezensionsexemplare: Dr. Peter Altmiks, 0331/7019-131,  

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        <title>03.03.2010: Gérard Bökenkamp zum &quot;Autor der Freiheit 2009&quot; gewählt</title>
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        <published>2010-03-03T15:40:42+01:00</published>
        <updated>2010-03-03T15:40:42+01:00</updated>
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        <summary>Gérard Bökenkamp ist von den Lesern von www.freiheit.org zum &quot;Autor der Freiheit 2009&quot; gewählt worden. Bökenkamp verwies Vince Ebert und Roger Köppel auf die Plätze 2 und 3. Der Text des Berliners trägt den Titel &quot;Ökonomische Gesetze: Der Markt ist unbezwingbar&quot;.

&quot;Selbst nach der Apokalypse gäbe es Angebot und Nachfrage&quot; ist die These des Autors, der seinen Beitrag bei ef-online veröffentlicht und damit die Wahl zum Autor der Freiheit im April 2009 gewonnen hatte. &quot;Die Marktgesetze sind grundsätzlich nicht gut oder schlecht, sondern sie sind einfach da&quot;, führt Bökenkamp aus. &quot;Auch in der Sowjetunion und der Volksrepublik China unter Mao wirkten die Marktgesetze.&quot; Man könne das Gesetz von Angebot und Nachfrage ebenso wenig abschaffen wie die Schwerkraft, es handele sich quasi um ein Naturgesetz.

Auf dem zweiten Platz landete Vince Ebert (&quot;Achse des Guten&quot;, Monatssieger Februar 2009). Der Kabarettist setzte sich humorvoll mit dem Begriff Neoliberalismus auseinander und bewies, dass er zu den wenigen gehört, die überhaupt wissen, was Neoliberalismus ist. Roger Köppel schließlich, Dritter bei der Wahl zum &quot;Autor der Freiheit 2009&quot;, würdigte in der &quot;Weltwoche&quot; die Bundesrepublik Deutschland zu ihrem runden Geburtstag und gewann damit die Wahl im Mai. 

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit führt die Wahl zum &quot;Autor der Freiheit&quot; seit Januar 2009 monatlich auf ihrer Webseite www.freiheit.org durch (autoren.freiheit.org). Dabei stehen im Regelfall drei von einer Jury ausgewählte, frei im Internet verfügbare, Beiträge zur Wahl. Mit Gérard Bökenkamp wurde erstmals aus den Monatssiegern ein Jahressieger per Abstimmung gekürt.

Das komplette Abstimmungsergebnis:

1. 	19 % 	Gérard Bökenkamp: Ökonomische Gesetze: Der Markt ist unbezwingbar 

2. 	15 % 	Vince Ebert: Das böse Wort mit 'N'

3. 	11 % 	Roger Köppel: Zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik: viel Lob und ein Ratschlag 

4. 	9 % 	Carlos A. Gebauer: Sozial- und Wohlfahrtsstaat: Das Gesundheitswesen als Extremfall der Zwangsverwaltung und Zettel: Deutschland im Öko-Würgegriff (17): Jetzt wird der Gesundheitsbereich erobert 

6. 	8 % 	Oliver Marc Hartwich: Im Zweifel für die Freiheit und Peter Sloterdijk: Die Revolution der gebenden Hand 

8. 	6 % 	Thomas Straubhaar: Mehr Adam Smith wagen und Dirk Friedrich: Mit Dynamit gegen die Nächstenliebe 

10. 	4 % 	Norbert Bolz: Die Stärken der Selbstbegrenzung 

11. 	2 % 	Rainer Hank: Jetzt geht es an die Grundregeln des Rechtsstaates und Martin A. Senn: Marktführer Stalin

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        <title>02.03.2010: &quot;Wirtschaftswachstum und Wohlstand bringen Arbeitslosigkeit&quot;</title>
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        <published>2010-02-26T12:46:38+01:00</published>
        <updated>2010-02-26T12:46:38+01:00</updated>
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        <summary>„Ständiges Wirtschaftswachstum und damit wachsender Wohlstand haben in zunehmendem Maße auch Arbeitslosigkeit zur Folge“ – dies ist nur eine von vielen falschen oder tendenziösen Feststellungen in Schulbüchern, die in deutschen Schulen verbreitet werden. Vor allem die im Erdkunde- bzw. Geographieunterricht in Deutschland verwendete Lektüre weist eine starke Tendenz zur Emotionalisierung wirtschaftlicher Themen auf und enthält zum Teil gravierende Fehler. Wirtschaftskundebücher indes schneiden besser ab.Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit herausgegebene Studie „Die Darstellung von Marktwirtschaft und Unternehmertum in Schulbüchern in Deutschland und in der deutschsprachigen Schweiz“. Ausgangspunkt ist die Frage, ob wirtschaftliche Zusammenhänge korrekt erklärt und wie sie bewertet werden. Der Vergleich deutscher und schweizerischer Schulbücher geht eher zugunsten der Schweiz aus.In den untersuchten Schulbüchern wird zum Beispiel vielfach der Eindruck erweckt, die „soziale Frage“ hätte erst mit der Industrialisierung begonnen. Die vorherige, oft bedrückende Situation der Landbevölkerung wird dagegen meist verschwiegen. Ein Buch weist neben einer unreflektierten Darstellung des Kommunismus eine Darstellung der Marxschen Revolutionstheorie auf, die unkritisch unter Verwendung der marxistischen Terminologie der DDR als „wissenschaftlicher Sozialismus“ dargestellt wird.Doch auch positive Beispiele zeigt die Studie auf: So wird die „Planwirtschaft“ nicht allein aufgrund ihrer ökonomischen Folgen – von der verdeckten Arbeitslosigkeit bis zur Vergeudung von Ressourcen – kritisiert, sondern auch wegen ihrer verheerenden Auswirkungen auf die Zivilgesellschaft und das kulturelle Leben.Autor der Studie ist Justus Lenz, Mitarbeiter der Universität Erfurt und der Thüringer Zweigniederlassung des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts. Herangezogen hat er Schulbücher der Fächergruppen Geographie/Erdkunde, Geschichte, Politik/Sozialwissenschaft und Wirtschaft, 52 aus Deutschland, 21 aus der deutschsprachigen Schweiz, allesamt neueren Datums.Bestellt werden kann die Studie in der Printversion unter .Download Studie  (PDF)  (PDF) Inhaltliche Nachfrage richten Sie bitte an   vom Liberalen Institut in Potsdam.</summary>
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